Der Archäologe Ludwig Borchardt entdeckte im Dezember 1912 in Tell el-Amarna die Ruinen einer Werkstatt. In dieser Werkstatt befanden sich viele Skulpturen. Eine darunter war die berühmte Büste der Nofretete.
Nofretete die Königin und Gemahlin von Echnaton, Pharao der 18. Dynastie.
Nofretete/ Nefertiti
(Den sköna är kommen), född kring 1380 f.Kr., död troligtvis år 1331 f.Kr., var hustru till den egyptiska faraon Amenhotep IV (senare Akhenaton), drottning av Egypten under det Nya riket och den 18:e dynastin, faster till farao Tutankhamun. Nefertiti hann även regera en kort tid själv, mellan Akhenatons död och Tutankhamuns tronföljd. Hon är möjligen den egyptiska änkedrottning som efter sin mans död skrev till hettiternas kung Suppiluliuma I och begärde att få gifta sig med en av hans söner.
Drottning Nefertiti är en av de mest avbildade kungligheterna, känd för sin skönhet, och står än i dag för ett kvinnligt skönhetsideal. En skulptur av hennes byst återfinns på det tyska museet Altes Museum i Berlin. Wikipedia
"die Schöne ist gekommen"
Häufig wird behauptet, dass ihr Name, „die Schöne ist gekommen", auf eine ausländische Abstammung hindeute. Dies ist nicht bewiesen; der Name ist altägyptisch. Nofretete stammte eventuell aus einer nebenköniglichen Linie in Achmim, aus der auch schon die Königsgemahlin Teje hervorkam. Versuche, sie mit der hurritischen Taduhepa, der Tochter des Königs Tusratta gleichzusetzen, konnten nicht überzeugen.
Nofrete heiratet Echnaton
In jungen Jahren soll sie Echnaton geheiratet haben und gebar ihrem Mann sechs Töchter (Meritaton, Maketaton, Anchesenpaaton, Nefer-Neferu-Aton, Nefer-Neferu-Re und Setepenre). Die Anzahl ihrer Söhne ist unbekannt. Nofretete und Echnaton waren die ersten Pharaonen und wahrscheinlich die ersten Herrscher überhaupt, die ihr Privatleben öffentlich gemacht haben. Dies geschah durch die Darstellung liebevoller Szenen der beiden, durch Familienszenen mit ihren insgesamt sechs Kindern, stets beschützt durch die Sonnenscheibe des Aton, der seine Strahlen auf das Paar wirft. Nofretete und ihr Gatte Echnaton wurden die Repräsentanten des neuen Hauptgottes auf Erden, die keiner großen Priesterkaste mit hoher Priesterschaft und Oberpriestern bedurften. Die einzigen Priester sind der Pharao und seine Frau. Eine besondere Nofretetedarstellung auf drei Steinblöcken wird heute von Forschern als Beweis dafür angesehen, dass sie selbst Echnatons Hohepriesterin war.
Nach Flinders Petrie war Nofretete Taduchepa die Tochter von Chattusiel III. und Nebenfrau Amenophis III., also heiratete Echnaton die „Schwester" = Nebenfrau seines Vaters
Die generell starke Position der Frau im alten Ägypten wurde unter Echnaton für Nofretete besonders gesteigert. Sie wurde zu einer Art Mitregentin gemacht und zumindest symbolisch mit der pharaonischen Macht ausgestattet. Der berühmte blaue Helm auf der Büste bildet den Chepresh ab, einen Kriegshelm. Sie wurde auch mehrfach in pharao-typischen Szenen, wie z. B. Kriegsführung oder dem Niederschlagen der Feinde dargestellt. z. B. auf einem kleinen Relief, auf dem sie Feinde erschlägt, was einem Stereotyp für Pharaonen entspricht. Sie wurde in den Felsengräbern von Amarna zusammen mit Echnaton mehrfach in einer Art abgebildet, dass heute Forscher sogar eine Art dominierende Mitregentschaft von Nofretete, als Semenchkare, in den späten Regierungsjahren von Echnaton annehmen. An den rekonstruierten Ecken des Steinsarkophages ihres Mannes wurde sie als dessen Schutzgöttin dargestellt, deren Flügel den Sarg umspannten.
Eine Theorie ist, dass sie Echnaton entgegen allen bisherigen Annahmen überlebt hat und nach ihm den Thron bestieg. Die Darstellungen von Nofretete in pharaonischen Kontexten (s.o.) sowie die Darstellung als Schutzgöttin ihres verstorbenen Gatten an den Ecken des in Fragmenten erhaltenen und wieder rekonstruierten Steinsarkophags von Echnaton interpretieren zunehmend mehr Forscher dahingehend, dass sie nach dem Tode Echnatons sogar eine kurze Zeit lang Ägypten alleine regiert habe. Es gibt zudem weitere Hinweise: Nach einer These ist sie identisch mit Semenchkare. Der Ägyptologe Cyril Alfred wies nach, dass der Amarna-Kunststil Unterscheidungen zwischen Männern und Frauen zeigt, je nachdem, ob der Nacken konkav oder konvex ist. Semenchkare und Nofretete haben beide einen weiblichen Nacken, und Semenchkare hat die Titel der Nofretete, „Geliebt von Wa-en-Re". Wa-en-Re war der Thronname Echnatons. Bei der Inthronisation wurde ein neuer Name angenommen. Dies ist ein starkes Indit dafür, dass Nofretete unter dem Namen Semenchkare den Thron bestiegen haben könnte. Unklar ist auch, ob Nofretete die Königswitwe war, die an den hethitischen Hof schrieb, um einem hethitischen Königssohn die Heirat anzubieten (die sogenannte „Dachamunzu-Affäre").
Nofretes Tod
Sowohl der Grund für Nofretetes Tod als auch Ort und Zeit sind unbekannt, jedoch wird ihr Name ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr in Achet-Aton erwähnt. Vermutungen datieren das Todesjahr auf 1338 v. Chr., das 14. Regierungsjahr ihres Ehemanns. Andere Quellen legen ihren vermuteten Tod in das 12. Regierungsjahr. Es wird spekuliert, ob sie eventuell ermordet oder verstoßen worden sei. Auch ein Tod aufgrund einer plötzlichen Erkrankung wird von manchen Forschern erwogen. Falls sie als König Semenchkare die Thronfolge angetreten hat, verschwand sie nach wenigen Jahren, zusammen mit ihrer Tochter und Mit-Regentin Meritaton. Ein Mord aus Nachfolgestreitigkeiten ist möglich.
Nofretes Grab
Nach der Theorie der Archäologin Joann Fletcher wurde Nofretetes Mumie 2003 in dem Grab KV35 im Tal der Könige identifiziert, nachdem sie bis dahin verschollen war. Dies wurde bereits im selben Jahr von der übrigen Fachwelt aufgrund widersprüchlicher Indizien stark angezweifelt. Eine neuere Untersuchung legt nahe, dass es sich bei der Mumie um die von Echnatons Nebenfrau Kija handelt und bei der zweiten weiblichen, daneben liegenden Mumie um die der Königin Teje. Das stärkste Indiz, das für die Identifizierung durch Fletcher herangezogen wurde, der abgebrochene Arm, kann aus anatomischen Gründen nicht zu der Mumie gehören.
Quelle WIKIPEDIA
fotografiert von ralf thiele
Pergamon (latwinisch Pergamum) ist eine antike Stadt nahe der Westküste Kleinasiens in der heutigen Türkei. Während des 3. und 2. Jahrhunderts v. Chr. war Pergamon Hauptstadt des Pergamenischen Reiches, das sich über große Teile des westlichen Kleinasiens erstreckte. Unter der kunstsinnigen Dynastie der Attaliden, die bestrebt war, ein neues Athen zu schaffen, wurde die Stadt zu einem der bedeutendsten Kulturzentren des Hellenismus. Die heutige türkische Stadt ganz in der Nähe und Grabungsort ist Bergama. Pergamon/Bergama liegt etwas nördlich von Izmir / (historisch) Smyrna.
Das berühmteste Bauwerk ist der Pergamonaltar, dessen Rasterfundament sich noch auf dem Gebiet der antiken Oberstadt befindet. Die Reste des Pergamonfrieses, der ihn ursprünglich zierte, sind im Berliner Pergamonmuseum zu besichtigen. WikipediA
Pergamon (grekiska: Πέργαμος) eller Pergamum (på turkiska Bergama) var under antiken en grekisk stad i nordvästra Anatolien, belägen nära dagens Izmir (Smyrna) i Turkiet. Staden var en av de sju församlingarna Uppenbarelseboken. I staden fanns ett bibliotek som näst det stora biblioteket i Museion i Alexandria var det främsta i den antika världen. WikipediA